Arbeitstitel - Am anderen Ende

Die Idee zu "BERLIN. AM ANDEREN ENDE." entstand durch die ständig steigende Zahl von obdachlosen und armen Menschen in Deutschland, die inzwischen immer mehr unser alltägliches Strassenbild bestimmen. In ihrem Kampf ums Überleben in einer Gesellschaft in der sie keinen Platz mehr haben. Eine Gesellschaft, die sie überfahren und ausgespuckt hat und die ihnen gerade genug zum Überleben zukommen lässt. Eine reiche Gesellschaft, die nicht in der Lage ist ihren Ärmsten ein würdevolles Überleben zu ermöglichen. Ein Leben in dem es schon ein Problem darstellen kann, auf die Toilette zu gehen.

Gedreht an 7 Tagen im Januar & Februar 2014 erzählt "BERLIN. AM ANDEREN ENDE." eine Geschichte über obdachlose Frauen in Berlin. Es kommen betroffene Frauen zu Wort, Frauen deren Schicksal es ist, auf den Strassen Berlins zu leben. Bewusst enthält sich der Film jeglicher off Kommentare oder einer Moderation, sondern lässt nur die obdachlosen Frauen und Menschen, die täglich mit Ihnen in Berührung kommen, z.B. Sozialarbeiter und Polizisten, zu Wort kommen. Allen wurden die gleichen Fragen gestellt und zu einer Art Diskussion und Betrachtung montiert. Wobei die Fragen im Film nie gestellt werden, da die Antworten der Beteiligten für sich sprechen. So kommen Christin, Petra und weitere 8 obdachlose Frauen zu Wort, die über die Dinge berichten, die sie für wichtig erachten. Dinge die ihr Leben bestimmen und das Verhältnis zu Menschen, die nicht obdachlos sind.